gebunden, 256 Seiten, 2002, DIN A5, zahlreiche Abbildungen.
Die geheimnisvollen Schätze von Rennes-le-Chateau
Um 1900 kam der einfache Landpfarrer Berenger Sauniere des Dörfchens Rennes-le-Chateau auf mysteriöse Weise zu unerhörtem Reichtum. Er baute Villen und Straßen, ließ seine Kirche auf eigene Kosten renovieren, wurde Großgrundbesitzer und empfing in seiner Pfarrei so bedeutende Gäste wie den französischen Kultusminister oder Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses sowie des Vatikans. Er tätigte undurchsichtige Geschäfte mit internationalen, zur einflussreichen Familie Rothschild gehörenden Banken.
1917 starb der Pfarrer unter mysteriösen Umständen, nachdem er den Bau eines das gesamte Dorf überspannenden, auf neun gewaltigen Säulen ruhenden Tempels ins Auge gefasst hatte. Er starb ohne Letzte Ölung, da diese ihm sogar von seinem Freund Abbe Riviere nach Saunieres Beichte verweigert wurde. Woher hatte Sauniere seinen plötzlichen Reichtum? War er Alchimist oder stand er mit dem Teufel im Bunde: In seiner Kirche wird das Weihwasserbecken vom Dämon Asmodi, dem Hüter der verborgenen Schätze und Geheimnisse, getragen. Warum bezahlte ihm der Vatikan trotzdem wahrhaft fürstliche Summen? Hatte er gar das legendäre Vermächtnis des Templerordens oder den Heiligen Gral entdeckt?
Mit diesem enthüllenden und spannend geschriebenen Sachbuch bringt Thomas Ritter Licht in das Labyrinth der Rätsel und Spekulationen um Rennes-le-Chateau.