War es eine deutsche Atombombe, die die Amerikaner auf Japan abwarfen? Zugegeben, eine provokante Frage. Es schien lange Zeit alles gesagt zur deutschen Atomforschung im Dritten Reich. Doch die Wiedervereinigung Deutschlands und der Zusammenbruch der Sowjetunion, die damit einhergehende Öffnung zahlreicher Archive sowie eine Reihe schier unglaublicher Zeugenaussagen bringen neue Erkenntnisse ans Licht und werfen brisante Fragen auf: - Warum behauptet ein italienischer Journalist steif und fest, er sei im Oktober 1944 auf Einladung Goebbels Zeuge eines deutschen Atombombentests auf einer Ostseeinsel geworden? Und weshalb wird ein großer Teil der von ihm gemachten Angaben durch einen österreichischen Physiker bestätigt, der behauptet, bei Innsbruck habe es erfolgreich arbeitende Einrichtungen zur Atomforschung gegeben? - Warum schrieb die Washington Post im August 1945 auf der Grundlage eines Berichts des US-Kriegsministeriums, daß das Dritte Reich über ein weit entwickeltes Atombombenprojekt und eine Interkontinentalrakete verfügt habe, obwohl das Projekt angeblich 1942 wegen mangelnden Erfolgs beendet worden war? - Warum berichten unmittelbar beteiligte Zeugen des Sicherheitsdienstes von der Schaffung einer Atomwaffe und einer weitreichenden Trägerrakete im thüringischen Jonastal zwischen Ohrdruf und Arnstadt? - Warum berichten unabhängige Zeugen von der Explosion einer kleinen Testladung am 4. März 1945 auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf? - Warum wurden seit Ende der dreißiger Jahre für geheime Forschungsanlagen geologische Erkundungen im Raum Jonastal durchgeführt? - Welche Informationen beinhalten kürzlich aufgetauchte Berichte von Personen, die während des Zweiten Weltkriegs unmittelbar am Bau dieser geheimen Anlagen beteiligt gewesen sein sollen?